TONIC ist umgezogen! Hier gehts zur neuen Seite.
8. Mai 2015

Die re:publica und was sie für TONIC bedeutet

Wir wissen nicht, was die re:publica ist. Wir nennen sie deshalb eine MeDigiTechnInkluCyBlogSex-Messe (die größte in Europa!) – sie ist tatsächlich eine, auf der mensch viel lernen kann. Die TONIC-Chefredakteur_innen Juliane und Fabian waren dort und verraten hier, was sie für unser hiesiges Magazin mitnahmen:

  • Auch andere denken über neue Formen des Journalismus nach. Oder tun so. Max Hoppenstedt von Motherboard sagt, man müsse heute subjektiv auf Leser_innen zugehen, und für Juliane Leopold von Buzzfeed sind Medien eine Stütze der Demokratie. Die Talsohle der Allgemeinplätze ist damit noch nicht erreicht: Journalismus-Professor_innen diskutieren unter dem Titel "Vom Innovationsgeist zur Aufbruchsstimmung" darüber, ob Blogger_innen nun Journalist_innen sind, oder umgekehrt, oder was auch immer. Wenn TONIC über, ja, Innovationen sinniert, dann starten wir doch lieber bei Plakaten, Bettwäsche und Bierdeckeln.
  • Obwohl: Es müssen nicht zwingend andere Medienmenschen die Musen sein, die uns küssen. Künstler_innen knutschen besser. So etwa Aram Bartholl, der Online-Erfahrungen in die Offline-Welt übersetzt; oder das Schweizer Duo Bitnik, das Darknet-Roboter baut und laufende Kameras verschickt. Dank des Sketchnote-Workshops haben wir zeichnen gelernt. All das hat Methode, die auch journalistisch wirkt.
  • TONIC hat letztes Jahr einen Verein gegründet. Als gemeinnützig eingetragen ist er zwar noch nicht; aber sicher prüft sich unser Amt die Finger wund. Das Netzwerk Recherche kreidet an, dass Journalismus in Deutschland nicht als gemeiner Nutzen anerkannt ist. Nonprofit-Medien müssen darum auf andere Vereinszwecke ausweichen: Das Blog Topf voll Gold, das die aufgeblasenen Storys des Boulevards dekonstruiert, macht Bildungsarbeit zur Medienkompetenz – in Altersheimen mit der Frau aktuell im Gepäck. Wir sind gespannt, worauf es bei TONIC hinausläuft.

Unser Smalltalk-Akku ist leer und wir schließen mit den Worten des großen Zygmunt Bauman: „Privacy is important because there needs to be a time when you are alone with yourself.“ Es ist so simpel, doch entfällt es uns oft. Wir sind dann mal off!

18. April 2015

TONIC-Update: Plakate, Redaktion und Website

Wir haben in den letzten Monaten an uns gefeilt, arbeiten an einem neuen Weg für TONIC und klären euch nun darüber auf:

Vom #Plakatjournalismus stehen noch zwei Poster aus: eines über Flucht durch Europa, eines über Clubdrogen in Berlin. Das mit dem „Journalismus zurück in den öffentlichen Raum“ haben wir uns anders ausgemalt. Mit den Cafés haben wir zu sehr die Wiener Kaffeehauskultur romantisiert, die Plakat-Themen sind uns in die Hände gefallen und wir haben sie auf DIN A2 ästhetisiert. Doch sollten sie irritieren, nicht verschönern. Darum denken wir die Plakate neu und über weitere Formen nach: Wo erregen bestimmte Geschichten am besten und wie erreichen sie die richtigen Leute? Was ist die Beziehung zwischen Aktivismus und Journalismus? Da wir aus unseren Erfahrungen lernen wollen, lassen wir uns für die bleibenden zwei Plakate Zeit; erwarten dürft ihr sie zwischen Juni und August. Danke für eure Geduld!

Auch online will TONIC weniger Contentflow und mehr aufreibende Recherchen, sodass wir mehr über Journalismus lernen und ihr bessere Geschichten lest. Darum verändern wir unsere Struktur von Textbearbeitungs-Redaktion zu Recherche-Teams, arbeiten langfristiger und setzen Themen individuell um. Für jedes Thema wollen wir dann eine geeignete Form suchen: Webreportagen, Geschichten auf Bettdecken oder on stage? Kann man journalistisch-künstlerisch Wirklichkeit schaffen oder eine Straße in ein Museum verwandeln? Wenn wir weiterdenken, was mit den Plakaten begann – der Abschied des Journalismus vom festen Platz –, verändern wir auch unser Selbstverständnis: Wir wissen nicht, ob wir TONIC darum bald besser interventionistisches Recherche-Kollektiv, journalistisches Kreativlabor oder experimentell-narrative Aktionsgruppe nennen sollten. Die Praxis liegt wohl dazwischen.*

Dazu bauen wir bis Sommer eine neue Website und verabschieden uns von ihrer kleinen Schrift und dem Kolumnen-Friedhof in der Sidebar. Dafür kommen größere Gestaltungsmöglichkeiten und ein vollends umgesetzter Gender-Button. Danke Christoph und Felix für das Aussehen TONICs heute wie morgen!

*Auch wenn wir womöglich beim Namen TONIC Magazin bleiben.

28. Januar 2015

Wo das Schiff hinsteuert

Anfang Januar trafen wir uns zu einem Redaktionstreffen in Leipzig. Diesmal fragten wir uns existenziell: Was machen wir hier eigentlich die ganze Zeit? Was soll aus TONIC werden?
Klar, ein gutes Magazin, das wir selbst lesen möchten. Schaffen wir das im Moment? Jein – wir lieben unsere Themen, aber viele aufwändigere Recherchen gehen unter, weil wir uns zu viel mit Contentflow* und Pipapo beschäftigen. Ab sofort hauen wir weniger Artikel raus und schippen stattdessen Kohle in die Öfen, die weniger Dampf machen und dafür die wichtigen Themen befeuern. TONIC darf nie aufgeblasenes Jugendprojekt werden und darum überraschen wir uns jetzt selbst.

Bei unserer Redaktionssitzung zogen wir auch ein Zwischenfazit zum #Plakatjournalismus. Die Plakate sollen künftig nicht nur schön, sondern plakativ sein, im Sinne von politisierend/subversiv. Dazu brauchen sie ein irritierendes oder originelles Statement. Um die Plakate in die Welt zu tragen, werden wir neue Vertriebswege erproben. Vielleicht findet ihr schon bei eurer nächsten Fernbusreise ein TONIC-Plakat auf eurem Platz.

* Unser letzter Artikel erschien Heiligabend 2014. Schritt 1 (die selben Köche, aber weniger Zutaten) ist also schon geschafft!

25. Januar 2015

Das Model und das Klischee

Unsere Autorin Justyna Gustak erzählt auf dem TONIC-Plakat N°3 aus ihrem Alltag als Model:

Elfengleiche Wesen sitzen dicht gedrängt auf dem Boden. … Ich fahre mit der Hand über mein eigenes Porzellangesicht, um mich zu vergewissern, dass es nicht zerspringt.
...
Eine Frau mit Turban steckt sich eine Zigarette in den Mund, kneift die Augen zusammen und streckt ihre Hand nach meinem Buch aus. ... Nach kurzem Studieren meiner Mappe blickt die Frau auf, mit einer Handbewegung befiehlt sie mir zu laufen.
...
Frühling und Herbst sind Saisonzeiten …. Dazwischen sitze ich nicht selten zu Hause, drehe Däumchen, esse Haferflocken und frage mich, wie ich ohne Einkommen den nächsten Auslandsaufenthalt finanzieren soll.

Alles Klischees!, sagten die Redakteure Jakob und Fabian. Stimmt aber!, meinte Autorin Justyna. Mit 14 wurde sie gefragt, ob sie nicht Model werden wolle. Nun ist sie eins und unterwegs zwischen Paris, New York und Berlin. Dabei hatte sie von Anfang an Vorbehalte gegen die Branche, die sie nur aus Germany's Next Topmodel kannte. Eine Freundin meinte, sie sei zu klug für so was.

Im November 2014 bezeugte auch Lina Scheynius im ZEIT Magazin ihre Erfahrungen als Model. 2008 hörte sie auf, lange nachdem sie erkannt hatte, wie tief sie ihr Beruf ins Unglück stürzt. Wir hatten beim Lesen den Eindruck, Scheynius sei naiv in eine Branche gerutscht, die sie zerstörte. Es reihen sich schlimme Erlebnisse, doch nur ein früher Tagebucheintrag schildert Zweifel. Wir hätten jedoch gerne gewusst, wie sie mit ihrem Unwohlsein umgeht.

Justyna modelt nach wie vor. Von Anfang bis heute denkt sie darüber nach, wie sie sich positioniert in dieser Welt zwischen austauschbaren Porzellangesichtern und Ikonen. Justyna schluckt ihre Zweifel nicht runter, sondern versucht sie zu verstehen und Abstand zu wahren zwischen sich und dem, was um sie und mit ihr geschieht. Daher der kryptische Titel des Plakats: „Ich Model e“.

Was tun wir nun mit den Klischees, die doch wahr sind? Solange sie nur Erwartungen erfüllen, sind sie belanglos. Doch wenn Justyna fragt: Hoppla, was ist hier los?, sie innehält und hinter dem Vorhang die Irritation im Erwarteten sucht, dann bereichern selbst Klischees.

Das TONIC Plakat „Ich Model e“ könnt ihr hier bestellen und in Cafés lesen.

viaprinto

Die Druckkosten dieses Plakats stiftete die Onlinedruckerei viaprinto. Wir danken ihr herzlich für diese Unterstützung unserer Idee! Die Druckerei nimmt keinen Einfluss auf den redaktionellen Prozess oder die Inhalte von TONIC. Motive und Texte des Plakats geben folglich nicht notwendigerweise den Standpunkt der Druckerei oder ihrer Mitarbeiter*innen wieder; umgekehrt übernimmt sie keine Haftung für den Inhalt.

15. Januar 2015

TONIC Plakate Soirée

Am Mittwoch feierte TONIC im Berliner Sameheads eine Plakate Soirée mit Lachsbrötchen, Hamletmaschine und viel Musik. Es schweifte aus und ward selig vor Glück.

Natalie Wüstenfuchs (Autorin), Juliane Goetzke (TONIC-Chefredakteurin), Gast mit Arielle Gonzo (TONIC-Reporter).

Die ersten drei TONIC-Plakate

Gäste mit Plakat

Arielle Gonzo, Juliane Goetzke und Fabian Stark (TONIC-Chefredaktion)

Zwei Viertel der Band Isolation Berlin

Gäste im Gespräch mit Arielle Gonzo nebst Büste aus Strohhalmen

Der „Wolfratshausen“ von Wüstenfuchs und Schöpfung

Wüstenfuchs und Schöpfung lesen.

Crowd im Sameheads

Cook Strummer aus Brüssel. Im Keller legten nachher Disc Jockel und Franco von der Band Ωracles auf. Was dort geschah, bleibt für euch im Dunkeln. Bis zum nächsten Mal!

11. Januar 2015

Ein großes Danke und sehr viel Spaß

Unsere Unterstützer*innen bei Startnext ermöglichen uns, wild mit Plakatjournalismus zu experimentieren. Hiermit sagen wir zentral und offiziell: Danke! Die TONIC Plakate Soirée feiern wir am Mittwoch, 14. Januar ab 20 Uhr im Sameheads, Berlin-Neukölln. Musik spielen Isolation Berlin, Cook Strummer und die Oracles DJs; Wüstenfuchs und Schöpfung lesen. Auch das Plakat N°3 wird es dann und dort geben. Strömt herbei!

9. Dezember 2014

Plakat N°2: Doppelte Realität in der Ukraine

Das zweite TONIC-Plakat ist raus! Habt ihr es bei Startnext geordert, bekommt ihr es in Kürze zugestellt; sonst könnt ihr es hier bestellen.
Das neue Poster vereint drei Texte zum Ukraine-Konflikt: Darya erzählt von ihrem Freund in Kriegsgefangenschaft und den Versuchen, ihn zu befreien. Christians Austausch mit Andrej in Donezk/Ostukraine schildert die Chronik eines Krieges, der immer näherkommt. Und Rebecca trifft in Kiew die Protestierenden, die den Maidan nicht verlassen haben.*
Wir konnten schon einige Cafés, Kneipen und Buchhandlungen für unsere Idee begeistern – namentlich in Berlin, Bonn, Braunschweig, Dresden, Düsseldorf, Essen, Köln, Leipzig, Lüneburg, München und Weimar. Dort könnt ihr in den nächsten Tagen auch das zweite Plakat lesen und mitnehmen.
Wenn dein Stammladen fehlt und du Agent*in für die TONIC-Plakate werden willst, schreib bitte Fabian: fs ät tonic-magazin punkt de.
Sehr treffend und knackig porträtierte WDR5 unseren #Plakatjournalismus.

*Rebeccas Reportage ist im Rahmen des TONIC-Recherchestipendiums entstanden. Ihr Bericht besteht aus insgesamt drei Teilen, die bald als Serie auf tonic-magazin.de erscheinen und die Geschichte auf dem Plakat fortsetzen.

viaprinto

Die Druckkosten dieses Plakats stiftete die Onlinedruckerei viaprinto. Wir danken ihr herzlich für diese Unterstützung unserer Idee! Die Druckerei nimmt keinen Einfluss auf den redaktionellen Prozess oder die Inhalte von TONIC. Motive und Texte des Plakats geben folglich nicht notwendigerweise den Standpunkt der Druckerei oder ihrer Mitarbeiter*innen wieder; umgekehrt übernimmt sie keine Haftung für den Inhalt.

30. November 2014

#Plakatjournalismus: Wir schicken dir Plakate für lau und du machst einen Laden klar!

Vielen Dank für eure tollen Tipps in Frankfurt, Hamburg, Kiel, Braunschweig, Köln, Bonn, Berlin, Würzburg, Leipzig, Mainz, Erfurt, Bonn und Tübingen!
Wir hätten es uns denken können: Cafés sind busy, die Chefs selten da – wenn dann noch das Telefon klingelt und aufgeregte Jungreporter von Plakatjournalismus im öffentlichen Raum reden, dann sind alle ziemlich baff. Zu baff.*
Unsere Idee: Ihr könnt das besser als wir! Denn ihr seid bei den Läden zu Hause und wenn ihr dorthin geht, sehen sie ein Gesicht. Und dem schaut mensch gern in die Augen.
Wir schicken euch also die TONIC Plakate N°1 oder N°2 kostenlos in mehrfacher Ausführung. Mit denen könnt ihr in euer Lieblings-Café, ein Kino, einen Club oder an eine sonstige Stelle gehen, die Partnerin von TONIC sein kann. Gerne auch zu mehreren.
Wenn du den Laden für das Experiment begeistern kannst, erhältst du ein Abo für die ersten fünf Plakate. Unser Deal mit den Läden hat sich nicht geändert:

  • Wir verschicken die Plakate kostenfrei an unsere Partner.
  • Sie geben die Plakate zu Bier, Eintritt oder Kaffee gratis dazu.
  • Wir listen die Läden auf unserer Website und bei den sozialen Medien.

Wenn du uns helfen und den Plakatjournalismus stärken willst, dann schreib bitte Helene: hvs@tonic-magazin.de

Wir danken euch für eure Compliance!

*Das Plakat bekommt ihr bisher an drei Orten in Berlin und drei Orten in Nordrhein-Westfalen.

3. November 2014

#Plakatjournalismus: Inhalt der Plakate N°1 und 2

Zum Start der neuen Woche zeigen wir euch oben das Cover des ersten Plakats und verraten die Themen der ersten beiden:

TONIC Plakat N°1/ November 2014
Deutschland, deine Unruhestifter
Ein Gespräch mit Akif Pirinçci, seines Zeichens Schriftsteller und Populist. Seine Sprüche sind brutal wie absurd, sodass wir beim Lesen zwischen Schreien und Lachen wankten. Als Redaktion wollten wir die Rede weder bewerten noch alleine stehen lassen. Dieses Problem haben wir kreativ gelöst.
Text: Marcus Ertle Bild: Bastian Preussger (siehe oben)

TONIC Plakat N°2/ Dezember 2014
Jugend in der Ukraine (Arbeitstitel)
Daryas Vater und ihr Freund kämpfen bei Donezk für die Ukraine, sie selbst malt in Kiew dieses Plakat. TONIC-Recherchestipendiatin Rebecca berichtet von jungen Leuten auf dem Kiewer Maidan. Und Mails zwischen dem deutschen Fotografen Christian und seinem ukrainischen Freund Cyril zeichnen nach, wie der Konflikt mit Russland immer mehr auf Cyrils Leben wirkt.
Text und Bild: Darya Tsymbalyuk, Christian Werner, Rebecca Barth

Das TONIC Plakat N°1 liegt bereits gedruckt in Berlin, die N°2 gestalten wir gerade. Die drei Plakate für Januar, Februar und März befinden sich in Planung. Es geht u.a. um eine Bäckerei, die Brot verbrennt, eine junge Frau, die Flüchtlingen Deutsch lehrt und eine banale Erkenntnis erfährt, und das widersprüchliche Land Israel.
Bestellen könnt ihr die Plakate bei Startnext.

1. November 2014

#Plakatjournalismus in deinem Stammcafé

Eine Idee der TONIC-Plakate ist, sie an öffentlichen Orten wie Cafés, Kneipen und Clubs zu vertreiben und auszustellen. Dabei wollen wir nicht unsere eigenen Hot Spots abgrasen, sondern eure. Die Fakten:

  • Wir brauchen Kontakt zu Cafés und anderen öffentlichen Orten in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Junges und aufgeschlossenes Publikum ist erwünscht
  • Wir reden mit den Läden und schicken ihnen die ersten Plakate
  • Sie geben die Plakate zu Bier, Eintritt oder Kaffee gratis dazu
  • Wir listen die Läden auf unserer Website und bei den sozialen Medien
  • Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt
  • Spenden sind willkommen

Mailt eure Vorschläge und Wünsche bitte an Helene: hvs@tonic-magazin.de

24. Oktober 2014

Das TONIC-Plakat N°1, die „taz“ und das Fernsehen

Vielen Dank für den tollen Crowdfunding-Start!
Ein Viertel des benötigten Betrags ist bereits bei Startnext eingegangen. Still 30 days to go.

Wir verraten das Thema des TONIC-Plakats N°1: Es geht um Populismus in Deutschland, und wie die Zeitungen ihn debattieren: Manche dekonstruieren ihn, andere rücken ihn in anderes Licht oder eifern ihm gar nach. Wie wir das abstrakte Thema auf eine journalistische Erzählung herunterbrechen, erfahrt ihr bald.

Erscheinen wird das erste Plakat Anfang November. Auch über die anderen Plakate halten wir euch auf dem Laufenden.

Die taz schrieb gestern über unser Experiment: „Was bislang bloß Werbetafel war, soll schon bald journalistische Inhalte transportieren.“ Wer mehr wissen will, sieht die Webtalkshow @aufeinbiermit von letzter Woche:

20. Oktober 2014

TONIC-Plakate: Start des Crowdfundings

„Wir brauchen Spitzer, unser Leben ist viel zu stumpf!“ – Jonathan Meese

Es wird kein TONIC-Heft mehr geben.
Wir drucken ab sofort Plakate.

TONIC muss raus aus der Studenten-WG, rein in den öffentlichen Raum!

Auf Startnext beginnt heute die Finanzierungsphase unseres #plakatjournalismus. Ab sofort könnt ihr wählen zwischen einem, drei oder fünf Plakaten, einem Dinner mit TONIC-Mitarbeiter_in und einem journalistischen Porträt auf TONIC. Bezahlen könnt ihr vorerst durch Vorkasse, Sofortüberweisung und PayPal, in Kürze auch per Lastschrift und Kreditkarte.

Ein großes Danke für eure Unterstützung!

Es sind noch einige Fragen offen: Was sind die Themen der ersten Plakate? Wie bringen wir sie in Cafés? Und können wir tatsächlich die Innenstädte bekleben? Hier im Blog halten wir euch auf dem Laufenden.

20. Oktober 2014

Start des TONIC-Redaktionsblogs

TONIC funktioniert anders als SPIEGEL, Neon, AMY&PINK. Das erzeugt Verwirrung. Manche fragen: Warum erreicht man euch nur per Handy, wo ist das Büro, wieso sieht das Ganze trotz unseres Dilettantismus so professionell aus, kann ich ein Abo ordern?

Wir haben einen festen Redaktionskern und sind doch eine fluide Clique.
Wir verantworten uns gegenüber TONIC und sind doch nicht angestellt.
Wir wertschätzen guten Journalismus, wollen Essen auf dem Teller und sind doch sicher, dass kein Geld nicht zu schlechter, dass viel Geld nicht zu guter Arbeit führt. Manche schreiben bei uns ihre ersten Texte, andere haben schon die besten Schulen besucht. Subjektive Aufmerksamkeit ist uns wichtiger als objektive Klickzahlen.

Warum nun ein Redaktionsblog? Unsere Beiträge sind das Ergebnis eines langen Prozesses. Wie sie entstehen, lassen sie kaum erkennen. Deshalb wollen wir im Blog ab sofort erzählen, was wir verhandeln, planen und verwerfen, welche Ideen Fahrt aufnehmen und welche Läuse unseren Mitarbeiter_innen über die Leber laufen. In den nächsten Tagen und Wochen werden das vor allem die TONIC-Plakate und die Recherchestipendien sein.

Herzlich grüßt
die TONIC Redaktion

PS: Für *Historiker_innen: Im Archiv findet ihr alle Beiträge seit Start der Website im Juni 2011, hier dokumentieren wir die Hefte von 2012 und 2013, über welche auch andere Medien berichteten. Daneben führen wir ein kleines Museum.