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Für *Pazifisten

Wir wollen keine Russen in Berlin!

26. April 2014
Von Vinzenz Greiner

Weg mit den Russen-Panzern in Berlin!, forderten jüngst die Bild und die B.Z. in einer gemeinsamen Petition. Mit gewohnt messerscharfer Logik legten die Gazetten dar, weshalb die bloße Anwesenheit der ausrangierten Sowjetkriegsgeräte in unserer Hauptstadt unerträglich ist. Vinzenz Greiner applaudiert ihnen dafür, fordert aber noch weitergehende Maßnahmen: Um den Frieden zu sichern, müssen die Russen raus aus Berlin!

Die Berliner BILD und die B.Z. haben eine Petition beim Bundestag eingereicht, um die „russischen Panzer“ am sowjetischen Ehrenmal am Brandenburger Tor zu entfernen. Die T34-Panzer könnten missverstanden und mit der hegemonialen Militärpolitik der Kreml-Führung in Verbindung gebracht werden. Die Begründung ist schlüssig!

Dass man beim Anblick der Panzer mit dickem Kommunistenstern bereits Putins Säbel rasseln hört, leuchtet ein. Klar ist: Die beiden seit Jahren unverrückten Panzer der Roten Armee können mit den hochmobilen Panzern der russischen Armee an der russisch-ukrainischen Grenze vor dem geistigen Auge des Betrachters verschwimmen.

Die pazifistisch engagierten Springer-Journalisten – vor Kurzem noch damit beschäftigt, die atomare Aufrüstung zu fordern – vernachlässigen nur eines: Die Russen müssen nicht einmal eine Grenze überqueren, um mit ihren Panzern durch Deutschland zu scheppern. Denn längst stehen altbewährte Artillerie und Tausende Ex-Rotarmisten bei uns vor Ort bereit zum Gefecht!

Deutsche Steuermillionen für russische Panzer

Denn die beiden Panzer am Brandenburger Tor sind nicht etwa gefechtsuntauglich. Sie seien einst einfach „abgestellt“ worden, heißt es von Seiten der Bundeswehr. Und dann das: Im Sommer 2001 „sanieren“ elf Soldaten und Zivilbeschäftigte der Bundeswehr nicht nur die beiden Panzer – sondern auch die dahinter positionierten Haubitzen! Die Standgeschosse könnten mit einer simplen 180-Grad-Drehung direkt aufs Bundeskanzleramt gerichtet werden!

"Wir stellen die Panzer soweit wieder her, dass man damit ein paar Jahre leben kann", sagte der damalige Bundeswehrsprecher Daniel Henke seltsam mehrdeutig. Zu den Kosten gab die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung eine nicht minder seltsame Auskunft: "Das ist eine laufende Ausgabe und kostet viele Millionen."

Nur eineinhalb Jahre nach dem erneuten Amtsantritt von Wladimir Putin wird in Schussweite des Reichstages schweres Kriegsgerät in Stand gesetzt!

Warum zahlt der Steuerzahler laufende Ausgaben in Millionenhöhe für eigentlich stillgelegte sowjetische Artillerie? Und warum kümmern sich nicht normale Denkmalpfleger, sondern Bundeswehr-Spezialisten um die Todeswaffen?

Die Russen im Tierpark

Die Russen im Tierpark

Spezialisten aus der Ex-DDR sanieren Artillerie am Brandenburger Tor

Wie Recherchen der Berliner Zeitung ergaben, gehören die elf Spezialisten dem Instandsetzungs-Bataillon Potsdam 410 und dem Systeminstandsetzungszentrum 890 Doberlug-Kirchhain in Brandenburg an. Die Waffen-Spezialisten kommen aus der Ex-DDR!

Wo heute Wölfe wohnen, waren in den Achtzigern noch Rotarmisten und russische Agenten stationiert. Auch Wladimir Putin war KGB-Offizier in der DDR!

Sind die Spezialisten aus der ehemaligen DDR, die die Artillerie gefechtsbereit machen, etwa Ex-Kollegen von Putin? Was hat der Verrückte in Moskau mit den stärksten Panzern des Zweiten Weltkriegs vor dem Reichstag vor?

Planen Rotarmisten Militärschlag gegen Bundestag?

Ein sowjetischer Militärschlag mitten ins Herz der Republik ist nicht ausgeschlossen! Das Regenwasser wurde aus den Tanks der beiden Tierpark-Panzer bereits abgepumpt. Die alten Luftfilter-Gitter wurden ausgetauscht! Vom Sowjet-Ehrenmal bis zum Bundestag sind es gerade mal 450 Meter. Die beiden Putin-Panzer könnten in weniger als 15 Sekunden das Herz der deutschen Demokratie angreifen!

Wie demographische Daten der Stadt Berlin nachweisen, leben fast 35.000 Ausländer aus der ehemaligen Sowjetunion in Berlin. Rechnet man den durchschnittlichen Männeranteils von 51 Prozent ein, macht das: 17.850 Ex-Sowjet-Männer – teilweise mit Erfahrung in der Roten Armee. Der ein oder andere wird sicherlich noch einen T34-Panzer und eine Haubitze bedienen können.

Womöglich warten nicht nur die russischen Soldaten an der russisch-ukrainischen Grenze auf Putins Befehl zum Angriff, sondern auch hier in Berlin!

Deshalb wird TONIC beim Bundestag eine Petition einreichen, um die Ausweisung aller Ex-Sowjets oder Russen – ist egal, den Unterschied macht doch eh keiner – aus Berlin zu erwirken. Wer den Frieden will, muss handeln!


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