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Für *Geschwister

Wie war's: Hundreds in Berlin

22. März 2014
Von Lena Fiedler

Großer Sound in kleinem Rahmen: Das Hamburger Geschwisterpaar Eva und Philipp Milner trat am Mittwoch im Berliner Heimathafen Neukölln auf. Im Gepäck ihr neues Album „Aftermath“. Zuschauerin Suzy kennt die Band noch aus ihrer Anfangszeit.

Der Sound ist neu, leichtfüßig, aber immer vorantreibend. Der minimalistische Musikkosmos der Platte entfaltet sich auf der Bühne zusammen mit großen Visuals zu einem mitreißendem Gesamteindruck. Zuerst als intimes Sitzkonzert gedacht, stand beim letzten Song der ganze Heimathafen und feierte die Rückkehr der Milners.

Bild: Lena Fiedler

Das Konzert ist gerade vorbei. Wie hat es dir gefallen?

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich kenn die Sängerin Eva von früher aus Hamburg und erinnere mich genau an den Moment, wie sie mir in der Küche vom Projekt Hundreds erzählt hat. Ich war total aufgeregt, weil ich so stolz auf Eva bin. Es war sehr, sehr schön.

Was sagst du zum zweiten Album „Aftermath“?

Ich kann dazu gar nicht so viel sagen, weil ich zwischendurch einfach versucht habe nicht zu weinen. Und das ist mir gelungen. Ich finde den Albumtitel Aftermath sehr passend. Das ist wie bei Björk. Ihr zweites Album hieß Post - und das passte bei ihr genauso gut, wie jetzt bei Hundreds.

Und die Entwicklung der beiden?

Philipp geht jetzt auf der Bühne viel mehr aus sich heraus. Das ist super. Der ist ein bisschen schüchtern, sollte einfach mehr an die Fronten. Beide sind auf der Bühne mit Leuten, die sie sehr lieben. Und das merkt man.

„Circus“ heißt die erste Single des Albums Aftermath. Video und Song geben einen Eindruck davon, welchen Weg die Hundreds zurückgelegt haben und wo sie jetzt stehen.


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