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Für *Zwinkerer

#1: Stechend, konzentriert, direkt in die Augen

18. Oktober 2012
Von Juliane Goetzke

Juliane aus Lüneburg ist Redakteurin bei TONIC

Texte von Juliane
autor@tonic-magazin.de

Juliane Goetzke

Wie gefährlich ist Scientology? Wie funktioniert die Organisation und wie gewinnt sie ihre Mitglieder? Juliane wollte für TONIC den Mythos Scientology brechen, trat der Kirche bei und erlebte die Manipulation am eigenen Leib. In Teil 1 der Serie lässt sie 2 Stunden lang ihre Seele testen.

Scientologen haben einen eigenen Blick.

Scientologen haben einen eigenen Blick.

Offener Raum, freundliche Begrüßung. Ich soll warten, bis jemand zu mir kommt. Nun sitze ich auf einer bequemen Ledercouch, gegenüber zwei Männer, einer mit Hemd und Schlips, Papier und Stift in der Hand. Er redet von Dynamiken, malt Kreise auf's Papier: Familie sei eine Dynamik, die Dynamiken müssen im Gleichgewicht sein. Bei ihm zum Beispiel, da waren sie es nicht, denn seine Frau wollte nicht, dass er zu Scientology geht. Das war nicht gut, daran hat er dann gearbeitet, er musste sich entscheiden, damit die Dynamiken wieder übereinstimmen. Seine Frau war auf der falschen Seite.

Ein komisches Gefühl, einfach so in das Scientologygebäude hineinzuspazieren.

Ein komisches Gefühl, einfach so in das Scientologygebäude hineinzuspazieren.

Ein älterer Mann kommt auf mich zu, weiße Haare, breites Lächeln, kräftiger Händedruck. Wir gehen in eine etwas weniger belebte Ecke des Empfangsraumes, auch er hat Papier und Stift dabei. Er fragt, wie ich heiße, ich erfinde einen Namen, er schaut mir fest in die Augen und beginnt zu reden. Er spricht von Kommunikationstraining und Auditing – zwei Worte, die ich hier noch häufig hören werde. Seit dreißig Jahren sei er schon bei Scientology, er zeigt in eine andere Ecke, in der drei Frauen Teller, Servietten und Töpfe zurechtrücken. Die mit den blonden Harren, Judith, sei seine Frau. Sie habe Maultaschen gemacht. Ich sei herzlich eingeladen. Kostenpunkt: drei Euro. Ich nicke, Essen klingt gut und unverfänglich.

Er wolle mir nun ein bisschen was erklären – und malt einen Menschen auf das Papier, das sei ich. Es gebe meinen Körper und meinen Geist, der heißt Thetan, wir könnten es auch Seele nennen. Dieser bestehe aus zwei Teilen: einem analytischen und einem reaktiven Teil, dem Bewusstsein und dem Unterbewusstsein. Alle negativen Gefühle entsprängen nur dem reaktiven Teil, dem Unterbewusstsein. Dort speichere ich schlechte Erfahrungen, so ähnlich wie Traumata. In entscheidenden Situationen handle ich dann aufgrund dieser abgespeicherten Erfahrungen irrational, also nicht sinnvoll. "Das ist ja schlecht, nicht?"

Der Thetan entspricht bei Scientology in etwa dem, was wir Seele nennen. Im reaktiven Teil des Thetans, dem Unterbewusstsein, würden wir negative Erfahrungen speichern. Diese "Engramme" seien der Ursprung irrationalen Handelns.

Der Thetan entspricht bei Scientology in etwa dem, was wir Seele nennen. Im reaktiven Teil des Thetans, dem Unterbewusstsein, würden wir negative Erfahrungen speichern. Diese "Engramme" seien der Ursprung irrationalen Handelns.

Hier bei ihnen werde ich lernen, dieses Problem zu lösen. Wie, frage ich, und schaue wohl ein bisschen zu kritisch drein. Der Mann tippt wieder auf den Zettel, der zwischen uns liegt, und seine zu blauen Augen schauen mich stechend an. "Mit Dianetik", sagt er und steht auf, um ein Buch holen. In dieser Zeit schaue ich mich etwas um: An der Wand hängt ein Plakat mit dem großen Titel "Die Brücke zur völligen Freiheit", davor steht ein Tisch mit Büchern in altmodischem Design: "Eine glückliche Ehe führen", "Eine erfolgreiche Erziehung", "Erfolg im Leben", "Eine glückliche Familie".

Er kommt wieder, mit einem dicken Buch, dessen Cover einen Sciencefiction-Roman vermuten lässt: gelb-orange Lava, der dunkelblau schimmernde Aufdruck "DIANETIK" prangt darauf. "Es ist ein hochwissenschaftliches Buch, nicht immer leicht zu verstehen", aber sie seien ja da, wenn ich Fragen hätte. Kostenpunkt: 45 Euro. Ronald Hubbard, der Gründer von Scientology, habe es selbst geschrieben. In diesem Buch will er erklären, wie man seinen reaktiven Verstand auslöschen und sich damit grundlegend von allen Ängsten und Schmerzen befreien zu kann. Ich lehne vorerst ab.

"Es ist lachhaft, für einen Hungerlohn Zeilen zu schinden. Wer Millionen scheffeln will, gründet am besten seine eigene Religion." – Eine Quellenangabe zu diesem Zitat zu machen, ist aufgrund dieser Diskussion unmöglich.

Eine blonde, elegant gekleidete Frau kommt zu uns und legt einen rosa Zettel auf den Tisch. Ein Persönlichkeitstest, den ich gerne machen könne. Ich stand schon immer auf Psychotests, also los. So einfach ist das aber nicht. Wir gehen in einen abgetrennten Raum, vorbei an Regalen, die voll sind mit dunkelbunten Büchern und CDs wie "Personal effektiv organisieren" oder "Der Sinn des Lebens". Das hier sei die Bibliothek, hier könne ich studieren, jederzeit. Was ich denn in meinem Leben machen würde. Achso, Sozialwissenschaften, ja, das würde ja ganz wunderbar zu ihnen dazu passen, es gehe ja um den Menschen. Ja klar, der Mensch. Ich nicke.

Wir nehmen Platz auf zwei Ledersesseln, gemütlich sind sie. Ich möchte den Stift greifen und Kreuze auf diesem rosa Zettel machen. Darf ich aber nicht – Denn zunächst erfahre ich eine Stunde lang, wie toll hier alles ist. Und wie sehr sie sich freuen, dass ich da bin. Und vor allem, wie Scientology das Leben dieser näher betrachtet schlecht geschminkten Frau, Rita, Öffentlichkeitsreferentin sei sie, verbessert hat. Sie sei lange krank gewesen, keiner habe zu ihr gestanden, sie habe Freunde und Familie verloren. Die Welt da draußen sei böse, alles Teil der Abwärtsspirale, nur Drogen und Missbrauch, vor allem diese Psychopharmaka. Aber Scientology habe sie stark gemacht. Auch ich könne stark werden, mich befreien, dafür gäbe es Kurse. Nun aber bitte erstmal den Test machen, Dauer: zwei Stunden.

"Zur Hölle mit dieser Gesellschaft. Wir machen eine neue." – Hubbard Communications Office Policy Letter vom 26. Mai 1961, gefunden bei ingo-heinemann.de

Ich sitze also da und kreuze munter an. Fühle ich mich manchmal unverstanden? Unterdrückt von meiner Umgebung? Kann ich mich immer durchsetzten? Bin ich manchmal traurig? Nein, ja, vielleicht, dann Verwirrung: doppelte Verneinungen schon in der Fragestellung. Beunruhigend viele Punkte drehen sich um Geld und Schulden. Kreuze, Kreuze, Kreuze, Ende.

Ich gehe zur Rezeption und melde, dass ich fertig bin. Während ich warte, kommen zwei interessierte Passanten durch die große Flügeltür. Sofort steht ihnen jemand zur Seite, möchte Fragen beantworten und Bücher verkaufen. Die beiden finden das sehr amüsant, wollten mal reinschauen und verschwinden kichernd wieder.

Die blonde Frau, deren Namen ich mittlerweile vergessen habe, eilt herbei und weiß meinen Namen noch ganz genau. Ich fühle mich in der Mangel, darf den rosa Zettel abgeben und auch gleich meine Adresse und Handynummer notieren. In zwei Tagen sei die Auswertung fertig, dann soll ich kommen und wir besprechen meine Probleme.

Direkt in die Augen schaut sie mir dabei, als wisse sie schon. Ihr Blick lässt mich nicht mehr los; So werde ich hier noch häufiger angesehen werden. Stechend, konzentriert, immer direkt in die Augen ihres Gegenübers. Das verunsichert, man hört zu und unterbricht nicht.

Dieser Blick ist Teil des Trainings zu erfolgreicher Kommunikation. Selbst im Alltag drehte ich am Rad, wenn mir jemand mit einem ähnlichen Blick begegnete. Dauernd meinte ich, jemanden aus der Kirche in der Stadt zu sehen. Ich habe kaum jemandem von meinem Projekt erzählt, weil ich plötzlich überall Scientologen wähnte.

Für mein nächstes Kommen vereinbaren wir einen Termin, Dienstag 14 Uhr, sie verlasse sich auf mich, ich solle pünktlich sein. Ich verlasse das Gebäude und habe Angst, dass mich jemand sieht, der mich kennt. Meine Schultern fallen nach unten, ich entspanne mich. Keine Ahnung, was ich erwartet hatte, aber die erste Bewährungsprobe habe ich wohl bestanden.

Zu den weiteren Teilen springen:

#2 "Es geht hier um deine Probleme"

#3 Scientology bringt mich "auf Kurs"

#4 Distanz bewahren? Pustekuchen.

#5 Verhör, Beichte, Therapie

#6 Der Gottesdienst


Weiterlesen

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Kommentare

TimoAm 19. Oktober 2012

Riesen Respekt, Juliane!

Nachdem ich den ersten Teil (und gleich den Rest) gelesen habe, möchte ich einmal meine Gedanken loswerden.

Über Scientology habe ich einmal viel gelernt und mich damit intensiv befasst. Mein Fazit war: Nie, nie, nie, nie! Verdammtes Scientologenpack! Die Idee, da mal reinzugehen, hatte ich auch, habe mich aber nie getraut.

Ich wünsche dir, dass du stets den Abstand zu dieser ganzen Geschichte bewahren kannst und sie dich nicht über deinen Job als Journalisten hinaus beeinflusst!

JulianeAm 19. Oktober 2012

Danke für deinen Kommentar, Timo. Einer der Gründe, warum ich diese Reportage schreiben wollte, ist, dass ich sehr interessiert daran war, wie man behandelt wird, wenn man "da mal reingeht". Während der Recherche war mein Alltag massiv durch Scientology beeinflusst, was sich aber mit den Ende der Recherche schnell geändert hat - ich habe mich vorher ausführlich informiert und viele 'Vorsichtsmaßnahmen' getroffen.

QwertAm 26. Februar 2013

Natürlich kann jeder seine eigenen Beobachtungen machen, Juliane, und jeder Mensch hat seine eigenen Wahrnehmungen und Wahrheiten - und nichts davon will ich Dir absprechen!

Doch ich habe auch schon mit genug Menschen über Scientology gesprochen, um zu sehen, wie es NICHT funktioniert! Und das ist, wenn man sich mit Scientology "auseinandersetzt", aber eigentlich schon eine vorgefertigte Meinung hat und nur darauf wartet, dass sie bestätigt wird, wenn man die Dinge nicht objektiv sondern durch ein Raster hindurch betrachtet und alles, was nicht passt, einfach ausblendet und alles was passt oder passen könnte, überbewertet und sicher herauspickt, auch wenn es eigentlich nicht sinnig ist.

Und Deine "Nachforschungen" oder Dein "Expiriment" scheint genau so durchgeführt worden zu sein (wenn Du es überhaupt so durchgeführt hast?!) - und jeder, der selbst persönliche Erfahrungen mit Scientology gemacht hat, wird das so sehen. Natürlich kannst Du die Geschichte so Menschen erzählen, die selbst keine eigene Realität dazu haben - sie deckt sich mit den Medien und die Menschen werden Dir glauben - aber Du solltest nochmal ganz ehrlich in Dich gehen und schauen, ob das tatsächlich alles so abgelaufen ist!

MarkAm 19. Oktober 2012

Nicht schlecht, ich hab mal nen interview mit denen gemacht, aber ich hätte mich nie getraut, bei denen fake einzutreten

PeterAm 20. Oktober 2012

Ich finde Ihren Selbstversuch bei der Scientology Kirche Hamburg aufschlussreich. Ihre Ansicht von der Manipulation durch Scientology kann ich jedoch nicht teilen.

Eigentlich schneiden die Scientologen in Ihrem Bericht gut ab. Sie schreiben mehrmals, dass Ihnen die Menschen dort freundlich begegnet sind und wirklich Ungewöhnliches haben Sie auch nicht zu berichten.

Trotzdem hatten Sie ständig das Gefühl, dass etwas faul ist. Im Alltag drehten sie am Rad, wenn sie jemand mit einem ähnlichen Blick wie der Scientologen anschaute und ständig haben sie Angst, dass ihre Tarnung auffliegt.

In dieser Stimmung haben sie einige Handlungsabläufe innerhalb von Scientology negativ bewertet.

Ich bezweifle, dass 7 Wochen Selbstversuch ausreichen, um irgendeine Gemeinschaft tatsächlich kennenzulernen. Eine offene Recherche und ein Besuch in der Scientology-Kirche hätten mehr Informationen zu kritischen Themen zu Scientology beantwortet.

PanAm 20. Oktober 2012

Lieber Peter,

Manipulation kann manchmal sehr subtil ablaufen, ohne es zu bemerken ... z.B. seine "Gewinne" vor anderen Menschen zu präsentieren, dass schafft ohne es zu bemerken Konformität.

Welche drei Dinge gefallen Dir, Peter, am wenigsten an Scientology?

PeterAm 21. Oktober 2012

Wenn Sie erfahren möchten, was ich als Scientologe zu kontroversen Themen der Scientology, wie z. B. Manipulation, Gehirnwäsche, Weltherrschaft etc. zu sagen habe, dann lesen Sie meinen Blog http://scientology-blogger.com

Aber Achtung, es könnte Sie negativ beeinflussen oder manipulieren!

PanAm 22. Oktober 2012

Peter, unter uns, ich kannte deine Antwort, besserg gesagt, deine NICHT-Antwort: !Ein Kultmitglied kann sich keine Kritik an seiner Gruppe vorstellen!

Es gibt auf Erden keine perfekte Gemeinschaft. Jede hat ihre Unzulänglichkeiten. Wenn man diese aber nicht mehr wahrnimmt (bzw. sich nicht wahrzunehmen erlaubt), scheint eine stark autoritäre Gruppenverfassung vorzuherrschen.

PeterAm 22. Oktober 2012

@Pan, Du hast Recht; es gibt keine perfekte Gemeinschaft; auch Scientology ist nicht perfekt!

Tatsache ist, dass auch innerhalb von Scientology Dinge kritisiert werden und wir auch Interesse haben an sachlicher Kritik. Nur so können Verbesserungen stattfinden.

Konstruktive Kritik ist immer willkommen. Entsprechend sind wir auch mit Scientology-Kritikern, die nicht einfach nur schaden, sondern konstruktiv diskutieren wollen, im Dialog.

StevenAm 22. Oktober 2012

@Peter: Imagine all the people living life in peace ... John Lennon. Lohnt sich, das nochmal anzuhören!

Imagine no C-of-S,

It’s easy if you try.

No Ron to con us,

No big boots in the sky.

Imagine all of the clams,

Living free today …

Imagine there’s no redges,

It isn’t hard to do.

Nothing to go bankrupt for,

And no I-A-S, too.

Imagine all of the clams,

Living life in peace …

They say I’m an apostate,

But I’m not the only one.

I hope someday you’ll join us,

Living free and having fun!

Imagine good possessions,

Instead of time on cans.

No more KR’s or snitching,

And no more rules or bans.

Imagine having good friends,

Sharing beer and weed …

They say I’m an apostate,

But I’m not the only one.

I hope someday you’ll join us,

Living free and having fun!

Sabine W.Am 23. Oktober 2012

Peter sagt: "Tatsache ist, dass auch innerhalb von Scientology Dinge kritisiert werden und wir auch Interesse haben an sachlicher Kritik. Nur so können Verbesserungen stattfinden."

Debbie Cook, Peter, Debbie Cook ... hat auch sachliche Kritik geübt. Das extreme Fundraising, eure leeren Gebäude, usw ... und dafür wurde sie von Scientology VERKLAGT. Cook steht für eine Vielzahl an Kritiker die mundtot gemacht wurden. Totalitäre Gruppen machen genau das! 12 Mio Doller für Privatdedektive um einen Feind (Pat Broeker) nachzuspionieren ? Bei Scamology kein Problem. Dein Geld Peter, dein Geld für PI's, Klagen, Anwälte, Schweigegeld, und viels mehr. Ist das unterstützenswert Peter?

QwertAm 26. Februar 2013

Allein das sich jemand hier als "Sabine W(eber)", Präsidentin der Scientology Kirche Berlin, ausgibt und Anti-Kommentare postet, lässt bereits tief in die Absichten dieser anonymen und durchweg feigen Person blicken!

Ansonsten hat Debbie Cook Dinge getan, die hier einfach ausgeblendet werden und so das Bild verzerren - auch dies lässt tief blicken!

Zum Schluss würde mich einmal interessieren, woher Du Deine Zahlen hast. Ein paar Quellenangaben wären sehr nett!

Natürlich gehen die Spendengelder der IAS auch in Gerichtskosten, doch ebenso in neue Kirchen, Werbung (wie der Super Bowl Clip) und ganz wichtig: unsere sozialen Reformkampagnen, die täglich tausenden von Menschen auf der ganzen Welt helfen.

Hier wird gemeckert und Halbwissen oder komplette UNnahrheit verbreitet, aber man eine Gegenfrage: was TUT IHR um anderen Menschen zu helfen? Was TUT IHR gegen Drogenmissbrauch, Kriminalität, Analphabetismus, Menschenrechtsverletzungen etc.? Und ich wette kein Kritiker kann diese Frage tatsächlich zufriedenstellend beantworten - und damit hat sich die Diskussion gegessen, weil ich weiß, dass mein Gegenüber ein fehlinformierter Theoretiker ist, der nichts als heiße Luft verschießt!

J.S.Am 23. Oktober 2012

The Holocaust wasn’t Nazis... it was psychiatrists!

Ganz genau Scientology :-)

http://www.thesun.co.uk/sol/homepage/features/4604015/Scientology-cult-leader-claims-psychiatrists-caused-the-Holocaust-not-Nazis.html

QwertAm 24. Oktober 2012

Ich gebe Peter recht: ich war dieses Wochenende mit tausenden von Scientologen auf einer Veranstaltung und ich habe noch nie einen fröhlicheren, ehrlicheren und zeitgleich stärkeren Event besucht - und ich habe schon viele Veranstaltungen von vielen Organisationen besucht!

Das Problem zum Thema Scientology (und auch zu anderen Themen) ist, dass die Menschen nicht mehr SCHAUEN. Sie GLAUBEN den Medien und hören auf MEINUNG. Das ist das Werkzeug von gehirnwäsche betreibenden Orginisationen, wie den Massenmedien. "Informiere Dich nicht an der Quelle, das ist zu geährlich, sondern nur bei uns", ist deren Motto und wer dem Folge leistet ist selbst schuld!

Angelika "Babe" ThonauerAm 24. Oktober 2012

All die Scamologen hier, sehr amüsant :-)

Erfahr ich bei der Quelle auch etwas über Xenu? Über die Disconnecton-Policy?

Erfahre ich das L. Ron Hubbard in in Frankreich wegen Betruges verurteilt wurde? Bei seiner Autopshie die Psychodroge Vistaril gefunden wurde? Dianetik den Anti-Nobelpreis für Schwachsinniges gewonnen hat?

Steht in seiner Biografie etwas, warum er Kontakt zum Santanisten Aleister Crowley gehabt hat? Oder warum er sich von der Sequoia University einen akademischen Titel kaufen musste?

Scientologen, belügt euch nicht selbst, und andere schon gar nicht.

Ich weiß, ihr schaut auf mich, einem dummen Wog herab, weil ich überhaupt keine Ahnung hab. Ihr hingegen müsst die Welt retten. Ihr habt eine gewaltige Verantwortung der gesamten Menschheit gegenüber. Wenn ich also sag, stellt euch dem realen Leben, dann könnt ihr das nicht verstehen.

VerQwertAm 24. Oktober 2012

Na Qwert, da dürfte deine Kredikarte in UK wieder geglüht haben. Wieviel hast du abgelegt? Wurden wieder alle Türen verschlossen, und niemand durfte den Raum verlessen, ehe er nicht geschröpft wurde?

Ok, es waren 3k anwesend (davon viele herangekarrte Sea-Org Sklaven um die Sitze zu füllen). Bei 10 Mio Follower macht das exakt 0,0003 % ... wollen nicht mehr Menschen den fröhlicheren, ehrlicheren und zeitgleich stärkeren Event besuchen?

Oder ist diese "noch nie dagwesene Expansion" nur eine Lüge? Seht euch mal in eurer Org um. Diese Tristesse ist weltweit zu finden.

Gehirnwäsche geht so: Gehe zur Wand. Berühre die Wand. Danke. Gehe zur Wand. Berühre die Wand. Danke ... Trance injizierend, senkt den menschlichen Schutzmechanismus ...

BrettVormKopfAm 24. Oktober 2012

Für alle Opfer von Scientology:

www.freedomofmind.com

Lesen, Verstehen, AUSTRETEN

D(warf) Miscavige Am 24. Oktober 2012

Warum hat Scientology Lisa McPherson getötet?

PS: Wo ist eigentlich meine Frau Shelly? Wohl im RPF (Straflager) um ihre crimes zu gestehen und um ihre O/W's zu schreiben!

QwertAm 24. Oktober 2012

@VerQwert: Nein, eigentlich geht Gehirnwäsche so, dass Du Menschen aufhören lässt selbst zu denken, selbst zu beobachten und ihnen das Vertrauen in ihre eigenen Beobachtungen nimmst.

Genau das machen die Massenmedien und die weniger Intelligenten, die dies dann weiterverbreiten.

Scientology gibt dem Menschen seine selbstbestimmung zurück, lässt ihn eigenständig denken und handleln und DAS macht wohl einigen Menschen (wie oben erwähnt die Medien) Angst. Und deshalb wird Scientology angegriffen, denn wenn Scientology nicht funktionierten würde, wäre es allen egal. Dass Scientology angegriffen und verleugnet wird, zeigt, dass es funktioniert!

VerQwertAm 25. Oktober 2012

1) Warum antworten Scientologen nicht auf direkt gestelle Fragen? ... über Xenu, Trennungsbefehle, Schulden, usw. ?

2) Wie Scientology funktioniert, hat uns Lisa McPherson eindeutig gezeicht! Und was ist mit den vielen Suiziden in Scientology? Beginnt schon bei Quentin Hubbard (Rons Sohn!)

3) Dann sind wir wohl alle weniger intelligent als die Scientologen? Nennt sich Elitebewusstsein, ein typisches Kult-Merkmal.

4) Scamology lässt die die Menschen eigenständig denken und handleln? GENAU DAS GEGENTEIL IST DER FALL. Durch Bewusstseinskontrolltechniken u. Gruppendruck lernt man wie man NICHT denkt, umd im Sinne der Gruppe handelt. Die glaubst selbstbestimmt zu handeln. Aber in Wahrheit bist du so beeinflusst, dass die im Sinne von Scientology denkst. Von Individualität wird abgeraten, es herrscht Konformität.

5) Hatte ich gestern mit einem Aussteiger (Vance Woodward) Kontakt. 22 Jahre in Scientology, 650.000 USD ärmer. Nun ist er zur Erkenntnis gekommen, dass normale Menschen Scientology nicht mal mit einem dicken Schutzhandschuh angreifen würden ...

PeterAm 27. Oktober 2012

Eine Kommentarfunktion ist nicht für eine private Frage- und Antwortstunde da, sondern für eine sachliche Auseinandersetzung mit den Inhalten des Artikels.

PanAm 25. Oktober 2012

Qwert, nenn mir du drei Dinge, dir dir am wenigsten an Scientology gefallen? Peter (Posting weiter oben) konnte es nicht.

Danke

PeterAm 27. Oktober 2012

@ Pan

Wenn Du mir beantworten kannst welche drei Dinge Dir an Scientology gefallen, dann werde ich Dir drei Dinge aufzählen die mir an Scientology nicht gefallen.

PanAm 27. Oktober 2012

1) Bin ich kein Mitglieder diesese Vereines um darüber urteilen zu können, was mir nicht gefällt. Da bist du näher drann.

2) Würde ich etwas Negatives sagen, dann wäre ich von den Medien manipuliert respektive "gehirngewaschen".

3) Never discuss Scientology with the critic. Just discuss his or her crimes, known and unknown." (HCO Bulletin of 27 August, 1987)

4) Deine Chance hier um drei Dinge zu bennen! ... den Mutigen gehörti die Welt.

PeterAm 27. Oktober 2012

@ Pan

3 Dinge die mir an Scientology nicht gefallen:

1) Keine Gottesanbetung

2) Keine Dogmen

3) Keine Kirchensteuer

Alles klar?