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Für *Pressefuzzis

Waffen in die Wüste – Lieferanten ins Gefängnis?

5. Juni 2012
Von Jakob Hinze

Jakob aus Hamburg ist Autor bei TONIC

Texte von Jakob
autor@tonic-magazin.de

Jakob Hinze

Meilenweit weg vom Spielgeschehen

Lahm denkt, Lehmann kommt raus, Lehmann denkt, Lahm geht hin, Torres denkt nicht lange nach und schießt Spanien zur Europameisterschaft. Hartgesottenen Fußballfans ist die entscheidende Szene der Euro 2008 seither noch manches Mal in Albträumen begegnet. Jetzt, vier Jahre später, ist vielleicht endlich die Zeit der Revanche gekommen und die deutsche Mannschaft bereit für den Titel.

Mit dem Beginn des Turniers gehen für jedermann Fragen einher: Während Löws Mannen klären müssen, wie sie einen erneuten Durchmarsch der Spanier verhindern können, geht es für die einfache Bevölkerung vor allem um die essentielle Frage: wo gucken? Dazu erschien letzte Woche auf jetzt.de ein leidenschaftliches Plädoyer gegen die allseits beliebten Fan-Meilen:

"Die großen Public Viewings sind Absatzmärkte und TV-Kulissen, Pseudo-Events. Ich verstehe nicht ganz, warum mir das Spaß machen soll."

Tatsächlich versinnbildlichen die bei der WM in Deutschland in Mode gekommenen Massenveranstaltungen die gnadenlose Kommerzialisierung des schönen Spiels: Nicht das Ereignis selbst steht im Vordergrund, sondern der künstlich darum erzeugte Hype. Wen der Fußball wirklich interessiert, meidet sie und wirft einen Blick auf die attraktiven Alternativen. Alle anderen finden hier übersichtlich aufgelistet ein paar der Public Viewings, die sie Samstagabend aufsuchen können.


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