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Für *Pressefuzzis

Von Troubleshootern, Skywalkern und Perlentauchern

6. Mai 2012
Von Tobias Gafus

Tobias aus Mühldorf am Inn ist Redakteur bei TONIC

Texte von Tobias
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Tobias Gafus

Perlentaucher

Mit über 75 noch zu arbeiten ist schon ungewöhnlich genug. Doch noch ungewöhnlicher ist der Beruf, dem Kazu Yamamoto trotz ihres hohen Alters nachgeht: Die Japanerin ist eine Ama, eine Frau des Meeres. Sie taucht täglich nach ganz speziellen Seeschnecken, den Seeohren. Bis zu 120 Mal am Tag gleiten Kazu und ihre Kolleginnen in die Tiefe, ohne technische Hilfsmittel, mit einem weißen Kopftuch, weil die Ama glauben, die Farbe halte Haie fern. Früher wurden die Ama bewundert, verdienten sehr viel Geld und waren bei den jungen Männern sehr begehrt. Heute ist das anders und die Tradition stirbt aus. Inzwischen sind die Ama durchschnittlich 60 Jahre alt. Denn die Seeohren kommen heutzutage billig aus Australien. Die Fotografin Nina Poppe hat jetzt einen Bildband zu den Ama veröffentlicht. Im Interview mit Vice erzählt sie von ihren Erlebnissen mit den Ama.


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