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Für *Schnäppchenjäger

Regeners Wut, Unisex gratis und respektlose Kunden

6. April 2012
Von Fabian Stark

Sven Regener stellt sich "uncool" gegen Piraten und Gratis-Kultur, Mannheimer Studenten bieten kostenlosen Sex und gegenüber Einzelhandels-Kaufmännern wäre mehr Höflichkeit auch nicht umsonst – Teil 6 der TONIC Presseschau.

Sven Regener wettert für das Urheberrecht

Mit seinem oft als "Wutausbruch" bezeichnetem Statement zum Urheberrecht erregte Sven Regener (Element of Crime) eine Debatte. Es scheint, als sei erstmals ein "cooler" Musiker für das Urheberrecht eingetreten und habe damit riskiert, "uncool" zu werden – tatsächlich muss er nun einige Beschimpfungen über sich ergehen lassen. Auch die Piratenpartei reagierte prompt: Christopher Lauer meint, Musik könne man ohnehin nicht klauen, nur kopieren, und das sei eine Chance.

Nicht nur wurde dann im sonntäglichen Tatort ein Urheberrechtsfall gelöst, auch wandten sich 51 Autoren der Serie an die "Netzgemeinde", die "freie" Kulturgüter nicht mit "kostenfreien" gleichsetzen solle. Der Chaos Computer Club antwortete, das geistige Eigentum sei eine "Chimäre jüngeren Datums, gerne als unsachlicher Kampfbegriff angeführt" und nimmt die Drehbuchautoren auch sonst auf die Schippe.

Wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass man nun über Existenz und Wesen des geistigen Eigentums streitet, erklärt der Berliner Urheberrechts-Anwalt Jan Hegemann in der Süddeutschen Zeitung: "Gewöhnung schafft Verwöhnung, und aus Verwöhnung werden Ansprüche formuliert."

Mannheimer Studenten bieten Gratis-Sex
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Der Autor über den Artikel

Etwas merkwürdig hat sich Fabian gefühlt, als er das Internet nach lizenzfreien Bildern von Sven Regener durchforstete – gefunden hat er sie auf Wikipedia, und geschossen hat sie Arne Müseler (www.arne-mueseler.de).

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Kommentare

ArneAm 17. September 2012

Doch, das Bild hat ne Lizenz. Aber das nur am Rande...