TONIC ist umgezogen! Hier gehts zur neuen Seite.
Für *Riot Girls

Pussy Riot, Piratin von Bord und junge Buren gegen Schwarze

29. April 2012
Von Fabian Stark

Die russische Feministenband Pussy Riot steckt im Gefängnis, die Piratin Marina Weisband legt einen niedrigeren Gang ein und in Südafrika lernen junge Buren, sich "gegen Schwarze zu wehren" – Teil 9 der TONIC Presseschau.

Protest gegen die Festnahme von Pussy Riot-Aktivistinnen - hier in Melbourne

Protest gegen die Festnahme von Pussy Riot-Aktivistinnen - hier in Melbourne

Die Wahlen für die russische Duma im Dezember 2011 waren manipuliert – In manchen Gegenden erreichte Wladimir Putins Partei "Einiges Russland" alle Stimmen, Teilnehmer seiner Wahlveranstaltungen bekamen umgerechnet 130 Euro auf die Kralle.

Die feminististische Punk-Band Pussy Riot sang dagegen an, zuletzt am 21. Februar in der Christ-Erlöser-Kirche Moskau. Danach verhaftete sie die russische Polizei, noch bevor Putin am 3. März abermals in die Duma einzog. Zwei Mitgliedern, Nadezhda Tolokonnikova und Maria Alyokhin, drohen nun 7 Jahre Haft wegen Blasphemie und Hooliganismus, und sind in den Hungerstreik getreten. Obwohl dem Kollektiv außer der "möglicherweise empfundenen Beleidigung der Gefühle von Gläubigen" laut eines linguistisch-psychologischem Gutachtens nichts vorzuwerfen ist, wurde die Untersuchungshaft der beiden Aktivistinnen um 2 Monate verlängert. Währenddessen gibt es Proteste gegen die russische Politik im Bezug auf Pussy Riot, so in Graz, München, Prag, London, Melbourne und Sydney, russische Künstler sprachen sich für deren Freilassung aus. Gebracht hat das bisher leider nichts.

Piratin Marina Weisband zieht sich zurück
Seite  1  2  3»

Weiterlesen

Texte, die dich auch interessieren könnten.

Kommentare

Noch keine Kommentare vorhanden.