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Für *Inselbegabte

„Für eine deutsche Stadt ist Berlin urban“

19. September 2011
Von Michael Griff

Michael aus Berlin ist Autor bei TONIC

Texte von Michael
[email protected]

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Ineinander zerfließende Gebäude, eine surreale Atmosphäre – das macht die Stadtansichten der Fotografin Sabine Wild aus. Warum sie auf digitale Verfremdung setzt, erklärt sie im Interview.

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Kommentare

Warmer BruderAm 20. September 2011

Die Bilder sind wirklich interessant gemacht, da man trotz der z.T. starken Unschärfe eigtl. immer das fotografierte Objekt erkennen kann. Nur mit einer Aussage der Forografin stimme ich nicht überein: Urbane Fotografie müsse für sie ohne Menschen sein. Das ist aus meiner Sicht ein Widerspruch in sich - denn "Urbanität" geht doch weit über Architektur hinaus; wird nicht eine Stadt vielmehr durch die Menschen definiert, die in ihr leben? Von den obigen Fotos könnte man den Eindruck gewinnen, Berlin sei ein kleines New York oder Shanghai - wenn man aber durch die Straßen von Kreuzberg, Neukölln oder meinetwegen Hellersdorf läuft, bekommt man eine ganz andere - und meines Erachtens viel interessantere - Seite Berlins zu Gesicht. Das einzufangen, sollte die Aufgabe urbaner Fotografie sein!

JeremiasPriestAm 20. September 2011

Durchaus interessante Bilder, die einen Eindruck von einer Stadt vermitteln. Allerdings stimme ich mit Warmer Bruder überein, dass zu Städten auch Menschen gehören. Obige Fotos z. B. großer Gebäude vermitteln ohne Menschen nur wenige Aspekte einer Großstadt.

MoishaAm 21. September 2011

Der Sinn der Aussage, besteht doch darin, dass eine Unüberschaubarkeit vermittelt werden soll. Somit ist es völlig richtig, keine Menschen in die Fotografien einzubinden, da diese in der Unüberschaubarkeit nur untergehen.

JeremiasPriestAm 21. September 2011

Aber könnte nicht auch gerade durch viele Menschen eine (zugegeben andersartige) Unüberschaubarkeit entstehen? Ließe sich das nicht auch durch solche Effekte erzielen?

MoishaAm 22. September 2011

In ihrer Antwort schließt sie diese Möglichkeit ja nicht aus,sondern begründet nur ihre Herangehensweise, die auch sehr plausibel ist.

JeremiasPriestAm 26. September 2011

Sehr gut. Danke für die Klärung.